Here I am

11 o’clock

Here I am – Doing Butoh in between Dharamsala and McLeod in Kangra, district of Himachal Pradesh, India. It has an average elevation of 2082.

After the first days I proceed in understanding why I am here. It feels really good to understand something in my life.

The storm of thoughts is still very present, far away from being silent … but I can register and see more where they are coming from.

Just now I had an amazing experience in class where some nice girls were approaching me, then transformed in witches and with all their force they aimed towards putting me in an imaginative box! They fulfilled their task, but they had a damn hard time!

I am seeing the Himalaya, this beautiful mountain formation from the dance studio and the birds are twittering. Sometimes their sounds conjure a smile on my face. In the school I can find silence, death and life. Sanity, insanity and the abyss itself – the place where you feel the fall doesn’ t  stop. Anything is possible and the journey to the subbodies seems endless and full of mysterious wisdom I don’t understand. Here is space for the unknown to become known and to become unknown again if it is necessary. I learned to move and dance but that is just the first step in finding my own dance. I am exploring and I am finding material I haven’t touched before.

Everything is resonating. Everything within space and time.

My mind is watching. He is entertaining me in various ways and sometimes he can be very funny! I see that for the first time in such clarity. The funny mind! Ha, Ha, Ha. We all know that in every judgement lies no judgement and therefore development. Right? So, NOW I say YES to my life. I affirm it to the extent I am capable of!

Enjoy your life friends.

In Jogiwara angekommen …

Mein Flug nach Neu Delhi war anders, als alle meine Fluege davor. Ungefaehr 20 franzoesische Ehepaare um die 65 haben nach gutem Gewissen gefeiert und das ganze Flugzeug auf eine sehr angenehme Art vom Schlafen abgehalten.

Dann verbrachte ich einen Tag in Delhi. Fuhr mit Amin und seinem kleinen Tuctuc durch die Stadt. Er zeigte mir viele Dinge, die ich leider aufgrund von meiner enormen Muedigkeit nur halb erleben konnte. Wenn man glaubt, dass man schon viel auf diesem Planeten gesehen hat, dann ist es Zeit fuer eine Reise nach Indien. Eines meiner Highlights waren zwei geschmueckte Elefanten, die scheinbar ohne ihre Gelassenheit zu verlieren durch den Wust von Verkehrsmitteln geschreitet sind. Ich bin direkt an ihnen vorbei gefahren!

In meinem naechsten post werde ich ein Filmchen hochladen, das ich auf den Strassen von Neu Delhi gedreht habe.

Heute morgen bin ich in Jogiwara angekommen, nach einer 24 Stundenfahrt im Bus. Da es durch die Nacht ging und die Vorhaenge fest zugezogen waren, sah ich nicht so viel. Aber ich habe die Unebenheiten der Strassen und den recht dynamischen Fahrstil des Bussfahrers gut gespuert! Da aber alle ganz relaxed geschlafen haben, konnte ich dies auch.

Jetzt sitze ich zusammen mit Pilar im Internet Cafe, nach einer kleinen shoppingtour durch das kleine himalayische Staedtchen. Schoen, dass sie hier ist!

Beutenlay

Gestern Nachmittag war ich draußen in der Herbstsonne und legte mich für lange Zeit unter diesen Baum. Ich kenne diese Buche schon eine ganze Weile und besuche sie fast immer, wenn ich in Münsingen bin.

Ich hing meinen Gedanken nach und die drehten sich hauptsächlich um die Frage: Wo gehöre ich hin? Das Chaos in meinem Hirn, der Lärm um viel und nichts wurde immer lauter und meine Emotionen vibrierten mich. Allmählich wurde das lärmendes Hirn leiser, Stille breitete sich aus und mir wurde klar, dass ich jetzt unter dieser Buche liegend am richtigen Platz bin. Dort gehörte ich hin. Ich fühlte mich angekommen und Zuhause für diesen Moment an diesem Mittwochnachmittag.

Dann geschah etwas Außergewöhnliches. Ganz plötzlich waren Dutzende von laut kreischenden Krähen über mir. Sie flogen wie wild durch die Baumkronen, drehten über mir ihre Kreise und zickzackten auf und ab. Manche ganz nah an mir vorbei. Etliche Bucheckern landeten auf meinem Kopf. Es war aufregend, aber ich fühlte mich da im Herbstlaub liegend auch ehrlich gesagt nicht mehr so ganz wohl und stand auf. Eine Krähe ist ja auch kein Spatz! Das laute Gekreische hielt noch eine ganze Weile an, dann waren die Vögel von einem Moment auf den anderen wieder verschwunden. Nichts erinnerte mehr an sie. Es war still. Komisch.

Als ich weiter ging traf ich meinen alten Biologie Lehrer! Er konnte sich nicht mehr so recht an mich erinnern, das war schön.

Meine kleine Wanderung führte mich weiter nach oben. Es geht mir gut, wenn ich “oben” bin. Egal ob es der Gipfel eines Berges, der Turm einer alten Ruine, eine Dachterasse oder ein Festersims im 4 Stock ist. Auf einer Bank entdeckte ich ein glitzerndes Schild mit folgenden Versen:

Goethe macht glücklich

willst du immer weiter schweifen

Sieh, das Gute liegt so nah

Lerne nur das Glück ergreifen,

denn das Glück ist immer da.

Tja, wo werde ich morgen hingehören. Ich weiß es nicht. Planmäßig hebt mein Flieger um 12:05h in Stuttgart ab. Dann gehöre ich wohl 2 Tage wieder dem “Unterwegs sein” bis ich das ´Ortsschild` Dharamsala durchschreite.