Colorful sweetness

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Whenever I can, I go to the Farmers Market on Saturday Morning. The Grand Lake Farmers Market is close to my house and I love going there. I stroll around, experience packed aisles full of healthy people, taste fresh organic produce, smell broiled chicken while I try out the newest rosewater tonic from a very knowledgable cosmetician. Sometimes I have a chat with Rupam in her herbal pharmacy and  when I finally have enough of all that, I stop at my favorite coffee place. A lovely Ethiopian lady prepares coffee and tea on a gas stove and serves it on a tray with a little jug of milk and a little bowl of sugar in REAL porcelain cups! For those of you who have never been in the United States, coffee usually is served in paper cups. If you don’t ask for porcelain you won’t get it. Continue reading

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Meine Oma

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Meine Oma hat mir zu feierlichen Anlässen immer Socken geschenkt. Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Nikolaus und zu Ostern. Ab und zu auch mal dazwischen. Es waren teure Socken, sie kaufte speziellen Marken und eine ihrer besonderen Lieblinge waren die mit dem Knopf am Fußgelenk. Oft hat sie vergessen das Preisschild abzureißen und ich war mir nie ganz sicher, ob sie es wirklich vergessen hat oder ob das Preisetikett absichtlich kleben blieb. Ich hätte mir selbst solche Socken nie gekauft, aber ich trug und trage sie immer mit Freuden. Meine Oma ist seit fast genau 3 Jahren gestorben. Jedes Mal, wenn ich ein Paar Oma-Socken aus meiner Sockenschublade hole, muß ich an sie denken und lächeln. Gestern trug ich eines meiner Lieblingspaare und als ich ein Loch darin entdeckte wurde ich traurig. Das Leben meiner pink-weißen Diamanten Söckchen ist fast zuende. Wer hätte gedacht, daß Socken solch einen Einfluß auf meine Befindlichkeit haben würden. Aber es sind natürlich nicht die Socken, es ist die Erinnerung meiner Oma, die morgens durch das Anziehen der von ihr geschenkten Socken wieder lebendig vor mir steht. Die Endlichkeit des Lebens, materialisiert in der Lebensdauer stinknormaler Socken. Es ist schon irre, wie Gefühle, Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen an Dingen haften können. Schönen Dingen. Danke Oma.

Eine feine Sache!

….was man durch einen simplen und kurzen post über einen Kaseskuchen so alles lernen und bewirken kann ist wirklich eine feine Sache!

Ich habe erfahren, dass es in Süd Afrika und in Australien das gleiche Problem mit dem Quark gibt. Es gibt ihn einfach nicht zu kaufen und macht das Kaesekuchenbacken somit wirklich schwierig oder zu einem gewagten Experiment. Was nimmt man denn anstatt dem funktionellen Quark? Cream cheese, cottage cheese, sour cream, joghurt, kefir, eventuell sogar (einge)weich(t)en Tofu oder mixt man von allem ein bisschen in die Schüssel und hofft, dass das Produkt am Ende schmeckt?

Eine Freundin von mir (ich nenne respektvollerweise mal keine Namen) hatte ebenfalls wie ich am Kaesekuchenbacktag trübe Stimmung und fing an taeglich ein Stück Kuchen zu essen. Inzwischen ist sie wieder davon abgewichen, da sie, wie sie meint, ja nicht kugelrund werden moechte.

Eine ander Freundin kaufte sich nach der Lektüre meines Kaesekuchenberichts direkt ein Stück beim Baecker! Spontan, spontan meine Liebe!

Ein Freund von mir, der kein Deutsch spricht, hat sich sehr auf das Foto konzentriert und komplimentierte den Kuchen und darüber hinaus auch noch meine Zehen. Darüber musste ich wirklich schmunzeln.

Und zu guter Letzt dann wurde ich sogar gefragt, wie ich es denn geschafft haette einen Kaesekuchen ohne Hilfe “gebacken” zu bekommen. Dieser Kommentar war natürliche ironisch gemeint 🙂 (hoffe ich!).

Als ich das Projekt Kaesekuchen letzte Woche gestartet habe, musste ich an den Kaesekuchen einer Freundin aus Düsseldorf denken und natürlich auch an das gemeinsame Verzehren ihres fantastischen Kuchens. Ehrlicherweise muss ich ja gestehen, dass ihrer besser war als meiner – aber sie hatte ja auch den noetigen Quark!

Außerdem erinnerte ich mich auch an den Kaesekuchen meiner Oma. Der Geschmack und die bestimmte Form ihres Kuchens ist mir immer noch sehr praesent, obwohl sie vor fast 3 Jahren gestorben ist. Na, vielleicht lebt der Geschmack mehr in meinem Gaumen weiter (oder in meinem Langzeitgedaechtnis) und ich bin mir sicher, dass er dort auch immer lebendig bleibt.