Sleepless humor

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A live experienced story, just before the bells ring for Christmas! Why not adding a little bit of humor in the midst of all the crazyness that seems to happen on our peculiar planet.

Most of you heard the term – sleep d e p r i v a t i o n. Especially known among fresh mothers. Just in case you don’t, it is simply the condition of not having enough sleep. I, finally know what that implies when Sequoia suddenly started to wake up 3-5 times at night. Not funny. But funny things can result from that state.

Last Monday at the SF airport before we flew to Germany, I had to pee. Beside my sleep deprived state of body and mind, I was also sad about leaving without Rajendra. But nevertheless, I needed to pee. Continue reading

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Winterliche Türklinken

Endlich Winter auf der Alb. Ich hab ihn ehrlich vermisst.

Burg Teck im Schnee

Den Schnee, die Kälte, das Geknirsche unter den Füßen, das Einmummen in winterliche Kleidung, in Mantel, Schal, Mütze, Handschuhe, klobige Stiefel und natürlich den Schnee auf der Haut und im Mund.

Als Kind stopfte ich mir gerne Schnee in den Mund und experimentierte mit der Kälte, testete wie lange ich es aushielt draußen zu bleiben, bevor meine Zehen und Finger ganz taub wurden. Einmal blieb mir sogar die Zunge an der Haustürklinke kleben und mein Vater mußte mich mit warmem Wasser befreien. Jetzt muss ich darüber lachen, damals war es mir ziemlich peinlich. Es war schon blöd an der Klinke zu hängen und nur mit den Armen rudernd jemandem klar zu machen, dass man sich nicht bewegen kann und dringend Hilfe braucht.

Türklinke

(Bild von Webyourdesign)

Dies ist natürlich nicht die Türklinke and der ich als Kind kleben blieb. Diese hier stammt aus Quedlinburg. Ist sie nicht umwerfend!?

Der Wuestenkaefig

Ich war ja auf einer “Kamel-Safarie” vor einigen Tagen. Aber man koennte auch sagen, dass ich in einer kleinen Ansammlung von weissen luxerioesen Zelten, umgeben von Windmuehlen und Hochspannungsleitungen einen kurzen Spaziergangsausritt auf einem Kamel gemacht habe. Wueste ist auf jeden Fall etwas anderes. Ich kam mir wie in einem goldenen Kaefig fuer Touristen vor. Das gesamte Gelaende war naemlich mit Stachelzaun eingezaeunt. Das, was ich mir erhofft hatte, naemlich eine verlassene Wueste und basic living in einem normalen Zelt unter dem Sternenhimmel  habe ich nicht erlebt. Dafuer konnte ich es geniessen abseits des lauten Jodhpurs ein wenig frische Luft zu schnappen und mich verwoehnen lassen. Der Service war naemlich unschlagbar. Das Beste war allerdings die unvergessliche und voellig ungeplante voellige Mondfinsternis!!!!

Ich war mit Cha und Richard unterwegs. Beide Wissenschaftler und in Seattle lebend. Sie ist Vietnamesin und er Neuseelaender und dennoch haben sie es beeindruckenderweise geschafft fuer die USA ein Arbeitsvisum zu bekommen und zusammen zu leben. Richard ist der typische Wissenschaftler. Nach ICD 10 Diagnose wuerde er wahrscheinlich unter einer klassischen sozialen Phobie mit latenter Angststoerung leiden. Cha ist hingegen sehr offen und wirklich lustig und humorvoll. Allerdings sind beide nicht sehr von Indien und seinen Anforderungen als Rucksack-Touristen angetan. Sie vertecken sich lieber und freuen sich auf Zuhause. Richard mag natuerlich auch keine Tiere und in Jodhpur ist ihm doch tatsaechlich eine Kuh auf den Fuss getreten! Kaum zu glauben. Cha hat die Geschichte erzaehlt und sich fast dabei kaputt gelacht.

Bevor wir abgereist sind aus unserem paradiesischen Wuestenkaefig habe ich zu Cha gesagt, wie schoen ich es finde, dass die beiden einen Weg gefunden haben zusammen zu bleiben. Sie meinte mit einem Laecheln:” Richard and I are believing in each other.” Es war sehr ruehrend, wie sie das sagte.