Sprach-Gedanken einer Mutter

,,Paulchen, das ist ein Auto, es ist blau, ein blaues Auto, ein blauuuueeeessss Auto, es macht brumm, brumm und es fährt auf der Straße, da mußt Du dann ganz doll aufpassen. Sag A U T O, blaues A u t o. Welche Farbe hat unser Auto? Es ist schwarz, Paulchen, sag schwarz, schwarzes Auto. Wir haben einen neuen schwarzen VW. Er ist schnell, gaaaaannnzz schnell, sag schnell…” Diese Art von Kommunikation von Erwachsenen zu kleinen Kindern höre ich in letzter Zeit oft. Das hängt natürlich damit zusammen, dass mein Einjähriger und alle Einjährigen um ihn herum, anfangen zu sprechen. Aber wie machen sie das? Braucht es wirklich diese gut gemeinte nonstop Wortbombardierung? Muß ich wirklich so mit meinem Kind kommunizieren, damit es Kommunikation lernt? Will ich überhaupt, dass  mein Kind so sprechen lernt? Muss ich tatsächlich jede Sache, die ich tue und die ich sehe benennen und ihm das auch immer mit extra lauter und klarer Stimme kundtun? Muss ich jedesmal enthusiastisch applaudieren, brabbelt er mir nach? Kann ich nicht in Ruhe, Stille mit meinem Kind genießen und es in den Kommunikationsarten, die es schon kennt unterstützen und ebenso von ihm lernen? Muss ich wirklich so viel labern?

Versteht mich nicht falsch, ich spreche natürlich auch mit meinem Sohn und möchte ihm helfen ‘unsere’ Sprache zu lernen. Mit dem Unterschied, dass ich mit ihm in einer normaler Tonlage spreche, ebenso seine Laute imitiere und ihn nicht kontinuierlich auffordere mir Dinge wie ein Papagei nachzuplappern. Ich frage ihn auch nicht permanent, was das oder jenes ist und dennoch freue ich mich, wie wohl jede Mutter, wenn er etwas sagt, das vielleicht tatsächlich etwas in unserer Sprache bedeutet. Muss ich deshalb lautstark applaudieren und ihn mit Küssen überhäufen und wild gestikulierend schreien: ‘’nochmal, nochmal, nochmal!” Nein, sicherlich nicht. Es ist für mich schon ermüdend, solche Szenen als Außenstehender zu beobachten, wie sollte ich das dann selbst in die Tat umsetzen? Ich fühle mich oft ein wenig verwirrt und ungemütlich, wenn ich auf Eltern treffe, die auf eine solche Weise mit ihren Kindern sprechen. Ich bemerke, wie ich mich oft zurück nehme und mir viele Fragen stelle und mich auch selbst in Frage stelle. Gruppendruck nennt man das wohl. 🙂 Continue reading

Fahrvergnügen and me

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Since we are back from Germany, we have been talking about buying a new car. For everyone that knows our present car, an old purplish Saturn, you know why we need a new one :). We decided on a VW Golf Diesel and if possible with manual transmission. I love driving manuals and with all the advantages automatics might have, I still think the Fahrvergnügen is kind of lousy. We talked with car dealers, test drove one car and finally had a very good offer on a brand new Golf. We had scheduled a last appointment to test drive ‘our’ car and then intended to sign the papers. The appointment was on Saturday afternoon. Around noon we got a call from VW Oakland dealership informing us that all sales on diesel cars have been stopped until further notice. How curious!

Now we know that VW fucked up! To update you on the facts: The German car giant has admitted cheating emissions tests in the US! According to the Environmental Protection Agency (EPA), some cars being sold in America had devices in diesel engines that could detect when they were being tested, changing the performance accordingly to improve results. It is unbelievable, but what does that mean to me; being German living in the United States?   Continue reading

Sometimes life is sweet

Sommer in Deutschland

I am surrounded by sweetness and exhaustion. I decided that this blog post will be a little compilation of some precious moments during my time in Germany. I won’t write about being worn out by the quantity of things I thought I had to do; like renovating my apartment, working with asylum seekers, organizing a festival, tutoring English, teaching German, being part of the Freiburg CI festival and all that with a little one year old on the side. This article will be about 5 times sweetness!

Sweet #1
This morning little Sequoia walked (yes, he walks!) to my side of the bed and said his first word:”Hi!” I think this was one of the most heart warming experiences I’ve ever had.

Sweet #2
One evening at the cloudjam, I was sitting in one corner of the room, observing dancing people and holding my son. I saw and felt how everything in the room became alive and present. The dance, the violin and the focus was flowing easeful together. I was quiet, content and at the right place. I was touched by the reason why I organized this little sparkly festival. I understood that my motivation was to bring all my homes together: Münsingen, the town where I grew up, the Rhineland, where I lived for almost 10 years and the Bay Area, the place where I am living now. All 3 homes were united through my 4th home –  the dance. Just writing this gives me goose bumps. All homes were represented by dear friends, old and new and it made me so tremendously happy that my brother was part of it by cooking deliciously for the whole dance crowd!
An article was written about our Jam by the local newspaper! : http://www.swp.de/muensingen/lokales/muensingen/Persoenlicher-Augenblick;art5701,3357339

All pictures courtesy of Norbert Mörchen.

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Eine Familie reist

Familie

Diese Familie reist und hat ihr trautes Heim in Oakland vor 4 Wochen verlassen. Gut so, denn die Eltern verbrachten zu viel Zeit mit ihren mobilen Telefonen, besondern ihren Photo Aps. Wer weiß, wie lange Ihr Kind schon mit dem aus dem Mund hängenden Spargel am Mittagstisch gesessen hat?!
Reisen ist fast immer eine gute Idee, es rüttelt an Strukturen, stellt Routinen in Frage und mit Kind ist man erst einmal einem ziemlichen Chaos ausgesetzt. Wenn es über den Ozean geht, dann gibt der Jet-Leg dem Chaos noch einen ordentlichen Kick gratis dazu. Gleichzeitig werden durch all die Eindrücke, neue Neuronenverbindungen beim Kind geknüpft und soziales Lernen wird gefördert. Neue und alte Beziehungen werden eingegangen, bzw. gepflegt und man lebt, wenn es optimal läuft ein bisschen mehr im Hier und Jetzt.
Unsere Familie im Bild entschied sich einen Trip nach England zu machen um Freunde zu besuchen und danach für 3 Monate nach Deutschland zu fahren um zu sehen, ob Rajendra (der Vater) tatsächlich in unabsehbarer Zeit in Deutschland leben könnte. Carmen (die Mutter) kommt aus Deutschland und besitzt eine kleine Wohnung im Herzen der Schwäbischen Alb, dort haben sie vor die 3 Monate zu verbringen und ein wenig Alltag zu erleben. Sequoia (das Baby) ist exakt 11 Monate alt und ihm ist es relativ schnuppe, wo er sich befindet. Er liebt es die Welt zu erkunden und kann gar nicht genug neue Menschen kennen lernen. Dies sind alles hervorragende Voraussetzungen für eine Reise.

Erst geht es mit dem Zug durch England … Exeter und Exmouth … eine beeindruckende Kathedrale, Chor und das Kirchencafé … Kristin, Ciaran und David … ein Tag am Meer … Empathie und Monsterkiller … und natürlich gibt es kein Bild vom bedauerlichen Zahnen…

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cloudjam

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Contact Improvisation in Münsingen
Im Herzen der Schwäbischen Alb
Freitagabend / Samstag / Sonntag 24. – 26. Juli 2015

Wir bieten Euch ein wunderschönes Wochenende mit Contact Improvisation, Axis Syllabus, Jams, Picnic im Grünen, Abendessen auf dem Grillplatz und Übernachtung auf einem pittoresken (und nagelneuen) Campingplatz umgeben von einladenden Spaziergängen im Naturschutzgebiet Beutenlay. Das Wochenende ist familienfreundlich und geeignet für Anfänger und fortgeschrittene Tänzer.

Es wird eine ausgeglichene Mischung aus Unterricht, freiem Tanzen (Jams) und individuellem Feedback geben. Continue reading

Being a mother

Elephant_with_Baby_on_Ground_30_8_1024x1024photo: Nick Brandt

Being a mother means being bit in the toes,
Being a mother means dancing for hours and crying for minutes,
Being a mother means being in LOVE,
Being a mother means watching your child climbing in a cardboard box,
Being a mother means watching your baby for hours,
Being a mother means meaning.

Being a mother means being tired, means being tired.

Being a mother means dressing him in pink,
Being a mother means establishing a different relationship to feet,
Being a mother means watching my son fall asleep every day,
Being a mother means scraping off some dried up banana from his chin,
Being a mother means getting caressed in the purest ways,
Being a mother means drumming on the toilet lid.

Being a mother means being tired, means being tired. Continue reading

Wer hätte das gedacht?

Es ist ruhig. Das Baby schläft. Ich bin allein. Trinke deutsches Bier. Und schreibe. Seit langem finde ich Zeit und Geduld einfach nur für mich zu schreiben (und für Euch natürlich, liebe Leser). Was ich aber tun sollte ist schlafen. In meinem Blogpost Sleepless Humor fing die Schlaflosigkeit an und seither hat sich mein Schlafentzug nur vergrößert. Ich habe alles mögliche probiert, damit Sequoia nicht so oft aufwacht, aber bis jetzt funktioniert keine meiner ach so cleveren Strategien. Wenig Schlaf, das bedeutet in meinem Fall, nicht mehr als 2-3 Stunden am Stück, wenn ich Pech habe nicht einmal das. Der Schlafentzug wirkt sich auf meinen Körper so aus, dass meine Raumwahrnehmung langsam verschwindet und sich meine propriozeptive Wahrnehmung bald in Luft auflösen wird. Das ist eine komplett neue Körper/Lebenserfahrung und schaffe ich es nicht in der Welt der temporären Erfahrung zu bleiben, ziemlich frustrierend. Beim Tanzen kann ich fast nichts mehr anderes machen, als mich auf dem Boden rollen, da alles andere mich sofort desorientiert. Ich brauche nur die Augen zu schließen und die Welt dreht sich.  Continue reading

Just a little bump!

Our little baby learnt how to push himself forward and is exploring happily that newly achieved skill. In this short conversation, I can probably demonstrate how different mothers and fathers are experiencing the same event.

Sequoia (6 months) is under the table playing with the table legs. He loves to touch, push and pull on them, he likes to feel the structure and he particularly is into the taste of wood. Sometimes I just have to place Sequoia under the table and he is happy exploring these skinny wooden legs. Today he decides to baby crawl forward, leave the legs behind and discover new territory. He does very good until he bumps softly (but noticeable) with his head against the kitchen door.

Me: “Oh no! Be careful.” (I move him away from the door).
Rajendra did not hear anything or ignores the incident completely.
Sequoia is not stoppable and bumps his head again on the door. This time with more KARACHO.
Me: “Oh no, not again! You have to watch out where you are pushing yourself into! Are you ok?”
Raj (finally lifting his head): “What happened?”
Me:” Didn’t you hear the loud bump?! Sequoia pushed himself too hard forward so that he bumped into the kitchen door twice!
Raj: “Dummy.” (continues looking on his computer screen).

Can you believe that?! He just said “Dummy”! …

Enjoy the 16 seconds video which illustrates how some fathers play with their babies 🙂

Sleepless humor

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A live experienced story, just before the bells ring for Christmas! Why not adding a little bit of humor in the midst of all the crazyness that seems to happen on our peculiar planet.

Most of you heard the term – sleep d e p r i v a t i o n. Especially known among fresh mothers. Just in case you don’t, it is simply the condition of not having enough sleep. I, finally know what that implies when Sequoia suddenly started to wake up 3-5 times at night. Not funny. But funny things can result from that state.

Last Monday at the SF airport before we flew to Germany, I had to pee. Beside my sleep deprived state of body and mind, I was also sad about leaving without Rajendra. But nevertheless, I needed to pee. Continue reading

Where did we loose it?

My little son Sequoia is already 10 weeks old. In these last weeks, I was thinking a lot what to write about now being a mother. Something that wouldn’t be ‘baby talk’ or ‘mother talk’ or ‘sweet talk’ or ‘ info talk’ or ‘complaining talk’ or ‘advice talk’ or ‘happy talk’. I wanted to write about something else. I am still not really sure what that is as so many people talk and write about motherhood, babyhood and parenthood. A whole big industry is making money by educating us about that totally natural event of having a baby.  Sometimes I feel like being in a quick sand of words not knowing when I will get pulled down, swallowed by the word monster. Continue reading