»Die Welt ist groß, doch in uns wird sie tief wie Meeresgrund.«
Rainer Maria Rilke
Inmitten halloweenischem Treiben, Wahlkampf-Endspurt, wütender Sandy und Immigrationsstress fuhren Rajendra und ich nach Orr Hotsprings.
Ich konnte zwei Tage lang beobachten, wie sich die Zeit zu verlangsamen scheint, darf die Seele in heißen Quellen baumeln.
Rajendra und ich hatten eine recht stürmische Unterhaltung zum Thema *Harmonie*. Einen Tag später schickte er mir einen Essay von Hermann Hesse, natürlich auf Englisch und nicht auf Deutsch.
Vollständigkeitshalber ist die englische Übersetzung weiter unten zu finden.
Rajendra and I had a pretty stormy talk about *harmony*. One day later he sent me an essay written by Hermann Hesse. Naturally he sent me the English version and not the German one.
(…) Du kannst nicht ein Vagabund und Künstler, und daneben auch noch ein Bürger und wohlanständiger Gesunder sein. Du willst den Rausch haben, so habe auch den Katzenjammer! Sagst du Ja zum Sonnenschein und den holden Phantasien, so sage auch Ja zum Schmutz und Ekel! Alles das ist in dir, Gold und Dreck, Lust und Pein, Kinderlachen und Todesangst. Sag Ja zu allem, drücke dich um nichts, suche nichts hinwegzulügen! Du bist kein Bürger, du bist auch kein Grieche, du bist nicht harmonisch und Herr deiner selbst, du bist ein Vogel im Sturm. Laß stürmen! (…)
Da soll noch einmal jemand sagen die Deutschen sind nicht leidenschaftlich!!! Was der werte Hesse allerdings mit *Grieche* meint, ist mir nicht ganz klar.
The English translation is quite different. It does not convey the same tone and flavor as the original.
Falls Ihr den Film *Hedwig And The Angry Inch* noch nicht gesehen habt, dann lade ich Euch alle dazu herzlichst dazu ein!
Erzählt wird die Lebensgeschichte von Hedwig, die als Rock-and-Roll Drag-Queen durch Amerika reist, ursprünglich aber als Hansel Schmidt in Ost-Berlin geboren wurde. Die Flucht nach Amerika gelingt nur, weil Hansel einer Geschlechtsumwandlung zu Hedwig zustimmt. Im Film wird die Verwandlung von Hansel in Hedwig beschrieben und dabei auch der Umstand, dass bei der “Geschlechtsuumwandlung” etwas daneben ging, und Hansel/Hedwig statt eines Geschlechtsorgans nur noch der „Angry Inch“ blieb.
Die Geschichte ist grandios schräg! Die Kostümierung und das Make-up ein einziger Genuß und manchmal weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll.
Aber auf jeden Fall ein Rockerlebnis seinesgleichen!
Ich habe den heutigen Abend damit verbracht den Soundtrack zum Film zu hören. Laut! Richtig laut und noch lauter! Den Song *Origin of love* habe ich mit gegrölt und anschließend nach Videos geforscht und dieses gefunden. Es ist wunderbar.
Wer sich immer wieder fragt, was der Ursprung der *Liebe* ist – please listen to the song, dann wisst ihr Bescheid… Continue reading
Intensive composition workshop “inside out and upside down” by Mary Armentrout in the Milk Bar. The Milk Bar is located in East Oakland in the Sunshine Biscuit Factory Complex.
… interweaves improvised movement and spoken word story for creative expression, communication and healing. Within this committed and respectful somatic practice, we tend and attend the wealth of embodied resources within our personal and collective lives, and grow our kinship and belonging as part of the Earth.
That is how Oliva Corson defines what Body Tales is.
I started a monthly group and attended a Body Tales retreat last week-end. It took place at GEORGEOUS Salamander Camp in the Santa Cruz Mountains. Hooray! Continue reading
Es ist Freitagabend, ich bin alleine, trinke Bundaberg Gingerbeer und muss an meine Zeit in Indien denken.
Die intensiven und farbenfrohen Bilder und Gedanken an Indien tun gut. Das Reisen in Indien tat mir gut. Auch das Krank sein war lehrreich. Ich habe viele Dinge gelernt, die ich wohl nirgendwo anders erfahren hätte.
Ausserdem fiel mir ein, dass ich am Ende meiner Indienreise mehrere Tage an zwei Artikeln gearbeitet habe, sie aber nie veröffentlichte, weil sie sich nicht richtig rund und fertig anfühlten.
Einen davon habe ich heute Abend noch einmal bearbeitet. Hier ist er:
(Foto by Julie Mayfeng – www.mayfeng.com)
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Das hätte ich mir ja nie träumen lassen – Carmen fotografiert Blumen und dann auch noch die überaus kitschigen R.o.S.e.N.!
In meinem vergangenen Leben habe ich mich immer geweigert Blumen zu fotografieren, weil es mit einer normalen Kamera und einem ebenso normal ausgeprägtem Gespür für Fotographie einfach stümperisch ausschaut. Und um ganz ehrlich zu sein auch zu romantisch für eine verwegene Abenteurerin wie mich. Continue reading
I am in Florida. The state of pensioners and tourists. Its geography is marked by a coastline, by the omnipresence of water and the threat of hurricanes. Florida has the longest coastline in the contiguous United States.
We are visiting Rajendra’s grandfather in Lauderdale By The Sea. We arrived yesterday night. Tired and hungry after a whole day of traveling. We missed our early bird flight as Raj could not resist taking a long shower at 4am! Luckily the flight assistant could reschedule a later one. We waited for hours at the San Francisco Airport and I was so grumpy! After I had an Udon Soup for breakfast I slept right next to the empty soup bowl. Sometimes the best medicine for my grumpiness.
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Free Range Learning, Creative Living, Gentle Encouragement, Big Questions, Poetry, Occasional Drollery
Writings on dance and Contact Improvisation
Living the Montessori life as a mom with two young children
Mom, Writer, Lactation Consultant (IBCLC)
und weht 'gen Osten
Martin Keogh's website
artista visual e ilustradora