The woman of today is not someone I met in person. I came across her while I was sitting in HELLOAKLAND (a cafe) and saw some of her paintings in a magazine. These pictures immediately stirred up my attention and I started to read some articles, interviews and scrolled through her blog.
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1. Teil
Was tut man bzw ich nicht alles um an Geld zu kommen! Heute waere mein Vorsprechen fuer einen ueberaus lukrativen Werbecommercial gewesen. Ich war 1A vorbereitet, voller Elan und hatte irgendwie richtig Lust auf diese Audition. Meine Euphorie legte sich dann aber schlagartig, als ich in der letzten email des Castingunternehmens auf folgenden Satz stiess: ” needs to be able to work legally in the US.”. Da hatte ich wohl vor lauter Dollarzeichen vor der Nase diesen kleinen Nebensatz einfach ueberlesen. Mensch! Jetzt werde ich schon mal nach der Bewerbung eingeladen und dann scheitert das ganze Unternehmen an der nicht vorhandenen gruenen Karte. Wie aergerlich! Na ja, wenigstens hatte ich eine nette SMS Konversation mit der Dame vom Set.
Dies waere uebrigens mein Text gewesen 🙂
Ich kann ihn von allen Seiten auswendig herunterrattern und definitiv an den richtigen Stellen betonen.
C8 Medi-Sensors freuen sich, das weltweit erste komplett nicht-invasive Blutzucker-Messgerät vorstellen zu können.
Das Messgerät sendet einen sanften Lichtimpuls direkt durch die Haut und überwacht so ständig Ihren Blutzuckerspiegel, ohne dass Sie etwas spüren.
Das Gerät wird um die Taille getragen und kann je nach Bedarf an- und abgelegt werden,  ohne eine Veränderung der Einstellungen zu verursachen.
Wir sind stolz darauf, die Gesundheit von Diabetikern durch dieses einmalige nicht-invasive Blutzucker-Messgerät verbessern zu können.
ein nicht-invasives Blutzuckermessgeraet sieht wohl so oder so aehnlich aus.
Teil 2 folgt ….
ver.ge.loren.funden
Dieses Portemonnaie
habe ich nun schon drei Mal verloren. Heute ist es schon wieder passiert und mit diesem Blog Eintrag danke ich allen, die mir bekannt und unbekannterweise geholfen haben, es wieder in den Haenden halten zu koennen!
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House hunting
I am only here for about 10 days and I have been already moving from San Francisco to Oakland.Â
Last year I was moving 4 times with Rajendra and hopefully this year it will be only one more time. The fact of not having a stable place to live seems to follow me also in my relationship! But this time we put energy and time into finding a place. A place where we can spend time on our own without roommates, parents or anybody who fortunately went on holidays so that the 2 homeless ones can take-over the flat.
Something became more serious and challenging between us. I think this is mostly happening because we are tired of being always surrounded by other people, we have to be either social with or grateful. And in fact we are exhausted of not knowing what we want and if we really have a future together with all obstacles as our companions. The factor of permanent packing, adjusting to new surroundings, being apart from each other and finding places to live in distracts us to feel and understand if we truly have a common ground together. I hope a cosy place where we finally can get to know each other in a self created atmosphere will lead us to solutions we need in order to move on with our lifes.
But we are not there yet. It is exhausting, frustrating, ridiculous, interesting and funny at the same time to look for a place to live.
I realized that this is the first time for me to go house hunting. When I left my home in the little town I grew up I moved to Langenfeld. I have only seen 2 places there, applied for the one I wanted and got it. It was a cute little place, with a huge balcony and a built-in kitchen which was my mother’s farewell present. Despite the fact that Langenfeld was definitely not a town I could relate to I felt home in my apartment for quite some time. It had been a retreat from the urban hubbub (I love that word) and from all these 1000 of things I was doing at that time.
The 2nd and so far last place I moved in was in Duesseldorf. The apartment kind of fell into my lap as Agnes found the place through Sandra and she was actually living in that house. The whole house hunting procedure took about 10 minutes on the phone. Agnes called me about moving in together. I said yes before I haven’t even seen the flat. Sandra’s vision of having 2 friends in the same house worked out beautifully and we had good, good times there.
Here are some thoughts and stories of the house hunting odyssey from the passed week:
There was one apartment with a broken toilet seat and as I asked the manager if it will be replaced he said seriously: “No, it is still functioning.” Can you believe that?! A broken toilet seat is functioning and it probably will make you happy to squeeze in the flesh of your butt every time you use it!
31.12.2011
Hey!
Ich habe den Text gestern geschrieben :
Am sonnigen Dienstagnachmittag nach einer 24 Stunden Flugreise wurde ich von Rajendra mit einer SchĂĽssel knackigem Salat empfangen! Ich musste so lachen, denn ich habe zwar eine SchĂĽssel Salat bestellt, dass ich sie aber direkt am Flughafen bekomme, damit habe ich nicht gerechnet.
Heute ist es grau, diesig und es nieselt vor sich hin. Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende zu und fuer die meisten wird es wohl langsam Zeit sich zu ueberlegen, wo man den Abend verbringen moechte. Jedes Jahr die gleiche Frage. Jedes Jahr die gleiche Ungewissheit und jedes Jahr der gleiche Frust. Na, vielleicht nicht JEDES Jahr
Die Stimmung in den Strassen von Oakland ist gut. Es scheint etwas in der Luft zu liegen. Etwas, das sich nach Erwartung, Euphorie und Feiern anfuehlt.
Die Cafes sind an diesem Nachmittag alle voll und es wird lautstark, wie es sich fuer richtige Amis gehoert gechatted. Ich kann mich hier leicht unters Volk mischen und fuehle mich in meiner Anonymitaet sauwohl. ENDLICH anonym! Nachdem ich fuer 2 Monate im Brennpunkt der indidschen Aufmerksamkeit stand, geniesse ich den Luxus der Anonymitaet in vollen Zuegen. Ausserdem die Leichtigkeit der Menschen, die echt entspannter und meist freundlicher als wir Deutschen sind … dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb faellt es mir nicht leicht deep conversation mit ihnen zu fuehren.
Wenn ich dieses Jahr revue passieren lasse, dann schwappen viele Gefuehle ineinander und purzeln nur so durch meinen Koerper. Es gab enorm viele Gluecksmomente und ich habe mich gleichzeitig noch nie so verloren gefuehlt. Wohin, wohin, wohin???!!! Immer wieder diese Frage. Ich war so oft genervt und frustriert von mir und von allem um mich herum. Oft zweifelte ich an meinem Gefuehl das Richtige zu tun und die Kraft der Zuversicht liess nach. In Verlorenheitsmomenten wollte ich nur, dass diese Reise endlich zuende ist.
Aber ich habe verstanden, dass ich sie nicht einfach so beenden kann, nur weil ich gerade muede und erschoepft bin. Ich darf diesen Emotionsdschungel erleben um mehr Klarheit in mein Leben zu bringen. Und im Dschungel lauert bekanntlicherweise alles mögliche Unberechenbare. Ich mag das Gefuehl nicht zu wissen, was unter dem naechsten Bananenblatt liegt oder welches Tier mir ueberraschenderweise aus dem Dickicht entgegen springt. Die Sensibilisierung und Schaerfung meiner Sinne in diesem Dschungel fuehlen sich sinnvoll an.
Es ist mein Weg, ob er nun richtig ist oder nicht steht eh nicht zur Debatte, da ich ihn gehe. Ich fuehle, dass das Ende des Reisens ohne Haus naeher rueckt. Vertrauen und Zuversicht lassen mich schon nicht im Stich.
Mein Wunsch fuer 2012 ist klar:
Ich gehe, laufe, renne, wandere, tanze, contacte, butohe, vipassane bis ich den Platz gefunden haben, den ich brauche um zur Ruhe zu kommen. Egal wo, egal mit wem, egal mit welchem Job. Ich wuensche mir einen Ort zum Leben, einen Ort zum Sein, einen Ort zu dem ich zuerueck kommen kann, wenn ich durch die Gegend fliege, einen Ort, an dem ich die Moeglichkeit habe zu verdauen, zu wachsen und einen Ort zu “wurzeln”
HAPPY NEW YEAR my friends!
Vielleicht wird es ja so oder so ähnlich vor meinem Heim aussehen … ich hoffe allerdings auf schönere Gartenmöbel und kein Plastik 🙂
…
California ..
Hier ist das Original!
Aber definitely I am not wasting my time and certainly there is changing a LOT!!
Alles scheint zu fluktuieren und sich zu veraendern… wie auch immer, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die naechsten Wochen hier in San Francisco und mit Rajendra.
By the way in Kalifornien kann man mit gutem Gewissen ATMEN. Die Luft ist im Gegensatz zu Delhi und Varanasi der pure Frischegenuss.
und hier auch eine sehr schoene Version.
Christmas bliss!
Ok … christmas. How was it? I tell you about mine and would love to hear your stories too!
I spent christmas in Delhi where I arrived on the 25th in the morning. My train arrived on schedule which was a little miracle as it is fog season and therefore trains are never on time. Well, except the one I took. Despite the ice cold night I felt much better in the morning. I also had a good night sleep in my sleeper train No 22 (upper bed). As usual I get off the train and look for a little place to drink a chai. After I land somewhere it is always much more relaxing to sit and sip tea instead of heading immediately to a guesthouse or hotel and get ripped of by the swarm of rikscha drivers. The place I entered this time made the best Paratha I had eaten so far in india. Continue reading
zugeschlagen!
Gestern Nacht hat es mich wieder erwischt. Die Amoebe Nr. 2 hat zugeschlagen. Zusammen mit meiner Erkaeltung war es mir nicht nur uebel, ich wurde von Schuettelfrost durchgewirbelt und fieberte auch ein wenig vor mich hin. Nachdem ich mich nicht mehr gegen das Uebergeben gewehrt hab, ging es bergauf und die Alptraumnacht klang langsam aus. Ich koennte mich selbst ohrfeigen, denn ich weiss ganz genau, wo ich mir diesen Virus eingefangen habe. Ich frage mich, wieso es mir manchmal so schwer faellt auf meine Intuition zu hoeren! Continue reading
One day in Varanasi
I am sick again, caught a quite exhausting cold, but I am still out there in Varanasis’ angular ancient streets! I love to walk around, with open eyes and a curious mind. There is always something to discover, something that is new or fascinating (not always nice!) and makes it worth to stop and get closer. Also the kites in the air are so nice. Today as finally the sun came out I got up the rooftop of my little hotel and saw so many boys AND men with their kites on the rooftops. They were happy and all kites seemed to fly together!
zu!
Ich mag keine Touristen, die sich abwertend den Indern gegenueber verhalten und ich mag auch keine Inder, die dasselbe Verhalten gegenueber Touristen zeigen. Vor mir sitzen 3 englisch sprechende Weisse, die sich ueber indische Fruehstueckskombinationen laecherlich machen. Ich meine, ich kann es verstehen, wenn man nach wochenlangem Reisen in Indien ein Ventil braucht um den Reisefrust loszuwerden. Aber ich finde es traurig, wenn man das Ventil an den Einheimischen explodieren laesst, astatt sich vielleicht einfach mal zurueckzuziehen. Mit “zurueckziehen” meine ich fuer einen oder zwei Tage laenger an einem Ort zu verweilen, was in Anbetracht der speed-traveller-Mentalitaet meist schon das hoechste der Gefuehle ist.
Warum faellt es uns Menschen so schwer verantwortlich mit unseren Urteilen umzugehen und weshalb scheint es immer erst die anderen zu treffen bis wir bereit dafuer sind zu verstehen?
Ich bin seit vorgestern Abend in Varanasi. Das herausragende Ereignis meiner langen Zugreise von Udaipur nach Varanasi war wohl mein Stop in Agra. Das Taj Mahal war mein Ziel. Aber es hatte ZU! – es war Freitag! Als ich diesen Fakt erfahren habe, stand ich erstmal da und wusste nicht, ob ich laut schreien oder lachen soll. Ich entschied mich fuers Lachen und sah statt der grossen illusorischen Gruft eben einige andere Sehenswuerdigkeiten der Umgebung unter anderem das sogenannte “Baby Taj”. Raj, ausgesprochen Raaatttsschh fuhr mich mit seiner fast auseinander fallenden Rikscha durch die Gegend, gab mir unverstaendliche und unmmissverstaendliche Weisheiten mit auf den Weg und kaute ununterbrochen Paan, den er rhythmisch vor, hinter und neben sich ausspuckte. In Gebieten, wo es den Betelpfeffer (Blaetter einer Kletterpflanze) nicht gibt, kaufen sich die Inder kleine Paeckchen mit kieselsteinartigen Brocken, schuetten sich den Inhalt in den Mund, kauen darauf herum und spucken ihn dann aus. Deshalb gibt es auf den Strassen ueberall kleine rote Pfuetzen. Ziemlich ecklig by the way. Hier in Varanasi gibt es dies Pflanze und
Wikipedia sagt :
Neben der ayurvedischen medizinischen Verwendung der Pflanze werden die Blätter des Betelpfeffers in Indien und Teilen SĂĽdostasiens als Munderfrischer gekaut. Zu den wirksamen Substanzen des in den Blättern enthaltenen ätherischen Betelöls gehören Eugenol und Eukalyptol sowie Terpentine. Dazu werden Betelblätter wird gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) und geriebene Betelnuss (Arekanuss) – zu einer Paste verarbeitet – sowie eine GewĂĽrzmischung (pan masala) bestehend aus Kardamom, Anis, Pfefferminze, Kokos und anderen gewickelt und mit einem Zahnstocher oder einer Nelke zusammengehalten. Es gibt auch Zubereitungen zusätzlich mit Tabakpulver und Koriandersamen.
Betelblätter werden als stimulierendes Mittel und Antiseptikum verwendet. In der ayurvedischen Medizin wird ihnen aphrodisische Wirkung nachgesagt. In verschiedenen südostasiatischen Ländern findet Betelpfeffer als Heilmittel gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Arthritis und Gelenkschmerzen aber auch als Antibiotikum oder bei Verdauungsschwierigkeiten Verwendung.
Betelblaetter
hier das Resultat – meist sind die Zaehne blutrot bis knallrot.
Ich denke mein Rikschafahrer nutzte Paan hauptsaechlich wegen der aphrodisiernden Wirkung und ich glaube es tut ihm ganz gut etwas mehr Farbenin seinem Leben zu sehen, als nur dem permanenten Gehupe und den Auspuffgasen ausgesetzt zu sein.
Mein Zug nach Varanasi hatte ueber 6 Stunden Verspaetung und gluecklicherweise traf ich Undine und Xaver, die den langen ride kurzweiliger machten. Die beiden erfuhren ihre erste Zugreise am eigenen Leibe und werden sicherlich fuer ihre naechste ein paar Decken auf dem Bazar kaufen. Ich mag die beiden sehr gerne. Xaver redet viel und lange und gibt alle moeglichen Informationen und Geschichten zum Besten. Aber er kann auch zuhoeren und ist interessiert und dementsprechend sind die Konversationen echt anregend. Undine und ich mussten uns manchmal mit den Augen unterhalten, wenn Zaver mal wieder eine bereits erzaehlte Geschichte noch einmal zum Besten gibt.








