Eat well on Labor Day

SaladThis Labor Day week-end we were camping on the property of our CSA Farm. I subscribed for a bi-weekly delivered vegetable box from the Eatwell Farm in Dixon, CA. Every other week, I pick up a box near our apartment. The box comes with really delicious produce. Opening a box is like unwrapping a present and it always contains something I have never bought, prepared or seen before – Lemon Verbena anyone? Each colorful box also carries a newsletter, that includes detailed information about the vegetables and family and staff recipes. I like the personal note on everything and was curious about the farm, Nigel (the owner), his family and what “community supported agriculture” really means. Therefore Rajendra and I took the opportunity to participate in the “do nothing party” last week-end. Continue reading

Colorful sweetness

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Whenever I can, I go to the Farmers Market on Saturday Morning. The Grand Lake Farmers Market is close to my house and I love going there. I stroll around, experience packed aisles full of healthy people, taste fresh organic produce, smell broiled chicken while I try out the newest rosewater tonic from a very knowledgable cosmetician. Sometimes I have a chat with Rupam in her herbal pharmacy and  when I finally have enough of all that, I stop at my favorite coffee place. A lovely Ethiopian lady prepares coffee and tea on a gas stove and serves it on a tray with a little jug of milk and a little bowl of sugar in REAL porcelain cups! For those of you who have never been in the United States, coffee usually is served in paper cups. If you don’t ask for porcelain you won’t get it. Continue reading

Es war einmal ein kleines Mädchen

Mother.Daughter_11_2003_12_1.4_x_13Es war einmal ein kleines Mädchen, das sehr oft mit seiner Mutter auf den Friedhof ging. Die Mutter des kleinen Mädchens wich so der bösen Schwiegermutter aus, die ihr das Leben schwer machte. Sah sie die Schwiegermutter auf dem Heimweg im Garten arbeiten, drehte sie meistens um und machte einen langen Umweg über den Friedhof um ihr nicht begegnen zu müssen. Continue reading

Rudi, mein Hund

Lazarett ZuhauseGenau so sieht es seit knapp 2 Wochen vor meinem Bett aus. Nicht haftende Kompressen, eine 20er Packung Mullbinden, Aloe Vera aus dem koreanischen Laden bei mir um die Ecke, Silver Creme, Alkohol, ein Messer, eine Schere, eine Pinzette, ein Handtuch (Aloe Vera ist glitschig), 2 kleine Tellerchen, Vitamin E Öl und einen Mülleimer für den ganzen Abfall. Eine Verbrennung zu haben ist kein Spaß. Allerdings ist es faszinierend, wie schnell sie sich verändert. Alle paar Stunden wechseln die Farbkombinationen, manchmal von tiefrot und bläulich, zu Schweinchens rosa und überraschenderweise auch umgekehrt. Ebenso ändern sich die Spannungsverhältnisse der nachwachsenden Haut permanent, was sehr unangenehm sein kann. Von den zuckenden Nerven vor dem Einschlafen möchte ich erst gar nichts erzählen. Diese Wunde am Bein ist, als ob ich plötzlich ein Haustier bekommen habe. Continue reading

Almost Friday, 13th

Today  – A day full of surprises. Joyous, painful, scary and funny. But most of all a reminder about how fast everything can change in our earthy life and that we can be all assured that life is in control of life and we don’t have any control or whatsoever about it.

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This morning I passed out while I intended to turn an omelette. I sensed the passing coming, but usually it goes by quickly. This time it did not. I lost consciousness. Gravity helped the pan to land on top of my thigh and the spatula scraped the instep of my foot. I was shocked and scared. Tears fell down my face, then the pain appeared and tiny blisters. I mostly sat in the bathtub today, dripping water over my leg. I slept a lot, had a very curious dream and treated my burn with urine. YES, I did. It was very recommended by my friend who is a Chinese medicine expert! I think it helped. When I try to remember what happened, I can clearly recall the burning pain, when I dropped to the floor being incapable to help myself in that situation. Continue reading

No!

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Husband:”You always have to say no, when I want you to to say yes!”
Wife: “No!”
 

(This conversation is a work of fiction. Characters are the product of the author’s imagination or are used fictitiously: Any resemblance to actual persons, living or dead, is entirely coincidental…)

Stufenpepp mit Glätteisen

P1030287Heute war ich das erste Mal in einem richtigen Friseursalon! Also ich meine bei einem richtigen Friseur mit einem schicken Waschbecken, bei dem man den Kopf nach hinten kippt und sich die Haare waschen und massieren lässt. Der Kopfneigewinkel war reichlich unbequem, aber die Kopfmassage war sehr angenehm. Der Friseursalon hieß “About Beauty” und meine Friseurin Lisa. Sie ist Chinesin und vor 19 Jahren in die USA eingewandert. Ich sagte ihr, dass sie nach meiner Mutter die erste Friseurin ist, die meine Haare schneiden darf. Ja, liebe Mutsch, ich hab mich tatsächlich getraut mich unter die Schere einer anderen Friseurin zu begeben. Überraschenderweise war mir überhaupt nicht mulmig zumute, aber ich war dennoch vorsichtig und bat Lisa mir nur die Spitzen zu schneiden mit ein wenig stufigem Pepp. Wenn alles gut läuft, dann kann sie mir beim nächsten Mal vielleicht sogar meine Haare kurz schneiden. Sie fragte mich die exakt gleiche Frage, die mir meine Mutter am Anfang auch immer stellt:,,Auf welcher Seite trägst Du normalerweise Deine Haare?” Continue reading

Die Jagd

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Seit knapp 2 Monaten nehme ich die Suche nach einem Job tatsächlich ernst. Meine Hoffnung, daß mir meine nächste Aufgabe wieder vor die Füße rollt, scheint nicht mehr zu funktionieren. Ich durchforste Jobangebote auf craigslist und schreibe eine Bewerbung nach der anderen. Das Schreiben von Bewerbungen wurde sozusagen mein full-time Job. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit das Lesen von Annoncen und Formulieren von Begleitbriefen und Resümees in Anspruch nimmt. Ärgerlich ist, wie selten ich eine Antwort auf meine Mühen bekomme. Es ist doch wirklich nicht zuviel verlangt eine einigermaßen freundliche Absage zu formulieren. Ich komme mir vor wie ein migrierender Vogel, der fremde Erde nach dem richtigen Futter absucht. Alle Sinne sensibilisiert um das richtige Nahrungsmittel zu orten. Hin und wieder landet er und probiert etwas, um erneut festzustellen, dass er doch noch nicht das richtige gefunden hat. Eine Freundin, die ich einmal in der Woche treffe, fragt mich jedes Mal:” Was ist denn diese Woche Aufregendes auf  dem Planeten Carmen passiert?” Und natürlich kann ich ihr immer interessante Geschichten erzählen. Sie meinte, dass meine Jobsuche im Grunde meine Reisen ersetzt hat. Dieses Mal durchstreife ich keine fremden Länder, dafür lerne ich die unterschiedlichsten Leute und Jobumgebungen kennen. Ich habe wieder keinen wirklichen Alltag und fülle meine Woche mit so vielen anderen Dingen, so daß meine Zeit fast vollkommen ausgefüllt ist. Continue reading

Meine Oma

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Meine Oma hat mir zu feierlichen Anlässen immer Socken geschenkt. Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zu Nikolaus und zu Ostern. Ab und zu auch mal dazwischen. Es waren teure Socken, sie kaufte speziellen Marken und eine ihrer besonderen Lieblinge waren die mit dem Knopf am Fußgelenk. Oft hat sie vergessen das Preisschild abzureißen und ich war mir nie ganz sicher, ob sie es wirklich vergessen hat oder ob das Preisetikett absichtlich kleben blieb. Ich hätte mir selbst solche Socken nie gekauft, aber ich trug und trage sie immer mit Freuden. Meine Oma ist seit fast genau 3 Jahren gestorben. Jedes Mal, wenn ich ein Paar Oma-Socken aus meiner Sockenschublade hole, muß ich an sie denken und lächeln. Gestern trug ich eines meiner Lieblingspaare und als ich ein Loch darin entdeckte wurde ich traurig. Das Leben meiner pink-weißen Diamanten Söckchen ist fast zuende. Wer hätte gedacht, daß Socken solch einen Einfluß auf meine Befindlichkeit haben würden. Aber es sind natürlich nicht die Socken, es ist die Erinnerung meiner Oma, die morgens durch das Anziehen der von ihr geschenkten Socken wieder lebendig vor mir steht. Die Endlichkeit des Lebens, materialisiert in der Lebensdauer stinknormaler Socken. Es ist schon irre, wie Gefühle, Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen an Dingen haften können. Schönen Dingen. Danke Oma.

The pretty happy New World, What the heck!

Terrasse de café. Paris, vers 1925.Photo: Maurice Louis Branger

Many people ask me: “What the heck are you doing in the pretty happy New World.” First of all, the pretty happy New World is not always pretty and certainly not always happy.  But it is definitely exciting and interesting to live here in the Bay Area in between lots of somatic-spiritual-psychological awareness, that keeps everyone extremely busy!

But again: “What the heck am I doing here?”
I start with my New Year’s resolutions for 2013. They were simple:

  • Go earlier to bed,
  • Get a job that pays me well,
  • And do some arty projects.

The result so far: I rarely make it to bed before 12am, I don’t have a job that pays me well, but I do some arty projects and extremely enjoy collaborating with Giselle and Mary. Continue reading